Forschung und KI
Real World Data, so wie sie entsteht.
Studien sehen heute meist nur, was Praxis-Systeme dokumentieren. Was wirklich eingenommen, abgesetzt oder als Nebenwirkung erlebt wird, bleibt im Dunkeln. MedRepo schließt diese Lücke aus zwei Richtungen.
Zwei komplementäre Quellen
Strukturiert aus der Praxis. Echt von der Patientin.
jasca
Verordnungen, Diagnosen und Befunde entstehen direkt im Versorgungsalltag. Patientendaten bleiben in der Praxis. Beiträge zur Forschung erfolgen nur über ausdrückliche, anonymisierte Freigabe.
Zykla
Eigener Medikationsplan, Beiträge zu Einnahme, Absetzen und Nebenwirkungen, optionale Symptom-Notizen. Anonym von Anfang an, ohne Klarname und ohne Telefonnummer.
Vier Prinzipien
Wie wir mit RWD umgehen.
Freigabe pro Studie
Nutzerinnen entscheiden pro Studie, ob ihre anonymen Verlaufsdaten einfließen dürfen. Standard ist Privatsphäre, nicht Freigabe.
Medikationsplan als gemeinsamer Standard
Daten aus jasca und Zykla folgen derselben Struktur. Forschende erhalten anschlussfähige Strukturen statt Insel-Formaten.
Anonym von Anfang an
Klarnamen und Telefonnummern werden gar nicht erst erhoben. Wer beiträgt, bleibt unter einem Pseudonym, das nicht zurück auf eine Person führt.
Eigene Studien-Schnittstelle
Anbindungen an Studien-Backends laufen über eine eigene Schnittstelle. Pro Studie wird gezielt freigeschaltet, was und wie weitergegeben wird.
KI als Auswertungs-Schicht
Künstliche Intelligenz wertet anonymisierte Aggregate aus. In der Praxis bleibt sie am Gerät, Patientendaten verlassen das Haus nicht. In der Forschung arbeiten Modelle ausschließlich auf freigegebenen, anonymen Daten.
Die KI schlägt direkt am Praxis-Gerät Formulierungen für Befunde und passende Codes vor. Keine Cloud-Kopplung, keine Übertragung von Patientendaten. Erkenntnisse aus anonymen Aggregaten fließen zurück in Studien, wenn die Beteiligten zugestimmt haben.
